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Computerspiele: Vom Spaß zum Zwang - stuft WHO Spielsucht als Krankheit ein?


 

Viele Eltern können ein Lied davon singen – vom verzweifelten Versuch, ihre Kids vom PC loszueisen, wo diese seit Stunden, Tagen, Monaten oder Jahren der Computer-Daumen-Symbiose verfallen sind. Was viele schon länger als krankhafte Spielsucht bezeichnen, wird womöglich noch in diesem Jahr von der Weltgesundheitsorganisation WHO als Erkrankung eingestuft. Immer mehr junge Leute gelten als spielsüchtig.

 

In die Vorabversion ihrer neuesten Klassifikation von Krankheiten (ICD), an der sich auch Deutschland orientiert, hat sie jedenfalls eine Gaming Disorder (Spielstörung) aufgenommen. Die endgültige ICD kommt erst Mitte des Jahres heraus. Sollte die Spielsucht offiziell den Status einer Erkrankung erhalten, so könnte das Konsequenzen haben – etwa für Krankenkassen oder Spielentwickler.

 

In Deutschland soll nach einer DAK-Studie bereits jeder zwölfte Junge spielsüchtig sein – 8,4 Prozent der befragten männlichen 12 bis 25-Jährigen erfüllten die Kriterien. Ihnen gegenüber stehen 2,9 Prozent der weiblichen Befragten. Insgesamt hatte die DAK gut 1500 Personen dieser Altersgruppe befragt. Wer sich wegen seiner Spielsucht behandeln lässt, muss dies momentan noch über den Umweg Impulskontrollstörung tun.

 

Folgen der Einstufung als Krankheit wären etwa ein größeres öffentliches Bewusstsein für das Thema. Auch wären die Krankenkassen verpflichtet, die Behandlung einer Spielsucht zu bezahlen. Experten betonen zudem, es könne besser diagnostiziert und therapiert werden. Auch die Forschung zur Behandlung von Spielsucht würde profitieren. Spielhersteller andererseits befürchten, künftig für gesundheitliche Schäden haftbar gemacht zu werden. Andere Kritiker bemängeln fehlende wissenschaftliche Untersuchungen und Panikmache.

 

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So oder so: Promedis24 wünscht allen Betroffenen, Eltern und Therapeuten alles Gute und viel Erfolg – auf welchen (Um)-Wegen auch immer!