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Von Santa Claus bis Väterchen Frost – bei Promedis24 weihnachtet es international!


Apfel, Nuss und Mandelkern, Kugeln, Lichter und grüne Zweige, Adventskränze, Weihnachtsmärkte und Tannenbäume – das alles und noch viel mehr gehört hierzulande zu den geliebten Weihnachtsbräuchen, auf die wir mehr oder weniger das ganze Jahr über sehnsüchtig warten. Zu machen Familien kommt der gemütliche Weihnachtsmann, zu anderen das zarte Christkind, und manche putzen vor dem 6. Dezember auch ihre Schuhe für den Nikolaus. Alle aber freuen sich auf eine festliche Zeit mit alten, neuen oder auch ganz persönlichen Ritualen, mit Freunden und Verwandten – und vielleicht sogar dem einen oder anderen bunt verpackten Geschenk. Doch es geht noch wesentlich bunter! Denn die Menschen feiern in vielen Ländern Weihnachten. An jedem Ort ein bisschen anders. Und wenn sie umziehen, dann nehmen sie ihre Traditionen mit, feiern wie gewohnt weiter oder nehmen dazu, was ihnen gefällt.

 

In Deutschland stammt mittlerweile rund ein Viertel der Bevölkerung aus nahen oder fernen Ländern, in Großstädten wie Hamburg sogar ein Drittel. Natürlich hat auch bei Promedis24 ein großer Teil der Mitarbeiter seine Wurzeln irgendwo im Ausland. Viele unserer Lieblingskollegen stammen aus Süd- oder Osteuropa, manche aber kommen auch von ganz weit her – etwa aus den USA, aus Äthiopien oder Sri Lanka. Feiern die Menschen dort auch Weihnachten? Und wenn ja: Wie? Wir zeigen Ihnen hier ein paar Beispiele, wie es an Weihnachten in den Herkunftsländern unserer Mitarbeiter zugeht:

USA, Äthiopien und Sri Lanka – von Santa Claus bis Weihnachts-Zypresse

In den USA scheint es zu Weihnachten vor allem um eine Frage zu gehen: Wer hat die fetteste Weihnachtsbeleuchtung an seinem Haus? Santa Claus soll schließlich seinen Weg zu den Kindern finden, denn: Selbst wer nicht an den Segen von Lichterketten glaubt, der weiß, dass Santa in der Nacht vor dem ersten Weihnachtstag auf seinem Rentierschlitten vom Nordpol herbeieilt, heimlich durch die Schornsteine klettert und Geschenke in eigens dafür aufgehängten Strümpfe verteilt. Erst danach zelebrieren die Amerikaner ein großes Festessen, dessen Hauptrolle typischerweise ein knuspriger Truthahnbraten spielt.

 

In Äthiopien, einem der ältesten Länder der Welt, ist das Christentum seit Anfang des vierten Jahrhunderts beheimatet. Mehr als die Hälfte der Äthiopier feiern dort Weihnachten, welches die Äthiopier Genna oder Lidet nennen. Mit einer Mitternachtsmesse in der Nacht zum 7. Januar beginnt das Fest. Traditionelles Weihnachtsessen sind Brotfladen mit verschiedenen Fleischgerichten, denn dem Fest geht eine 43-tägige Fastenzeit voraus, in der unter anderem auf Eier und Fleisch verzichtet wird. In Äthiopien geht es zu Weihnachten recht fröhlich zu – die Menschen tanzen und spielen.

 

Sogar im Inselstaat Sri Lanka feiern die Menschen Weihnachten, wenn auch nur 7,5 Prozent der Einwohner zu den Christen zählen. Anstelle eines Tannenbaumes schmücken die Menschen dort eine Zypresse, und das traditionelle Weihnachtsessen am 25. Dezember findet unter freiem Himmel statt. Typische Speisen sind Currys mit Reis, Gemüse und Fleisch. Nach dem Festmahl wird gesungen und getanzt. Am nächsten Morgen eilen die Kinder nach draußen, wo in den Bäumen hängende Geschenke auf sie warten. Mit einem gemeinsamen Feuerwerk endet das Weihnachtsfest auf Sri Lanka.

Polen, Russland und die Slowakei – Mitternachtsmesse und Väterchen Frost

Wie in Deutschland beginnt die Weihnachtszeit in Polen mit dem ersten Advent. Dort allerdings fasten die Menschen in der Adventszeit. Erst am Heiligabend, der in Polen Wigilia genannt wird, endet diese Fastenzeit. Die Familien stellen eine Krippe auf und versammeln sich zu einem fleischlosen Buffet mit zwölf Gerichten. Vor dem Essen lesen sie das Evangelium und beten gemeinsam. Das Essen beginnt erst, wenn der erste Stern am Himmel zu sehen ist. Dann teilen die Polen zunächst ihre Oblaten. Typischerweise legen die Polen ein zusätzliches Gedeck auf, das die Gastfreundschaft der Familie symbolisiert. Erst nach dem Essen machen die Kinder die vom Christkind gebrachten Geschenke auf. Später besuchen die Polen die Mitternachtsmesse.

 

In Russland rauscht zu Weihnachten Väterchen Frost mit seiner von drei Pferden gezogenen Kutsche vom Nordpol heran, um seine Geschenke unter den Kindern zu verteilen. Auch in Russland fällt Weihnachten auf den 7. Januar, auch hier schmückt man Tannenbäume, und auch hier besteht das Weihnachtsessen aus zwölf Gerichten. Jedes steht übrigens für einen Apostel. Erst seit dem Ende des Kommunismus leben die Russen ihre Weihnachtsbräuche wieder richtig aus. Dazu gehören weihnachtliche Lichterprozessionen und Weihnachtsdekoration.

 

Die Slowakei ist in der Adventszeit berühmt für ihre ebenso zahlreichen wie wunderschönen Weihnachtsmärkte. An Heiligabend kommt auch in der Slowakei das Christkind Ježiško mit den Weihnachtsgeschenken vorbei. Nach einem Weihnachtsessen, zu dem typischerweise Suppe, Fisch und Sauerkraut, aber auch Gebäck und Pudding gehören, besuchen die Slowaken die Mitternachtsmesse. Der 25. Dezember ist traditionell für die Familie reserviert, der 26. Dezember für das Feiern im Freundeskreis.

Italien, Spanien und Finnland – Lotteriegewinne und Weihnachtshexen

Wer aus Italien stammt, der wird am hiesigen Weihnachtsfest sicherlich so manches Ritual vermissen, denn im schönen Italien wird nicht weniger als viermal gefeiert: Den Anfang des Weihnachtsspektakels markiert am 6. Dezember San Nicola, der heilige Nikolaus. Schon zwei Tage später steht das „Hochfest der Unbefleckten Empfängnis“ im Kalender, zu welchem die Italiener Krippen und Weihnachtsbäume aufstellen. Die Sizilianer feiern am 13. Dezember zudem das Fest der heiligen Lucia und verschenken Geschenke an die Armen. An Heiligabend besuchen die Italiener die Christmette und erfreuen sich an fleischlosen kulinarischen Köstlichkeiten – darunter himmlische Leckereien wie Panforte oder Panettone. Zum großen Familienessen kommen die Italiener am 25. Dezember zusammen, um das Jesuskind „Bambinello Gesu“ zu feiern. Die Geschenke liegen wie bei uns unterm Weihnachtsbaum. Am 6. Januar, dem Dreikönigstag, enden die Feierlichkeiten mit dem heimlichen Besuch der „Befana“ einer guten Weihnachtshexe, die sich nachts durch die Schornsteine zwängt, um kleine Geschenke in Kinderschuhe zu legen. Unartige Kinder müssen allerdings auch damit rechnen, ein Kohlestück vorzufinden.

 

In Spanien beginnt die Weihnachtszeit erst am 22. Dezember, doch dafür umso ungewöhnlicher: mit einer großen Lotterie nämlich, deren Ursprünge bis ins späte 19. Jahrhundert zurückreichen, und die zu Weihnachten einen besonders fetten Gewinn verspricht. Zwei Tage später, in der Nochebuena, trifft sich die Familie zu Abendessen und Mitternachtsmesse. Das Weihnachtsfest „Navidad“ wird am 25. und 26. Dezember gefeiert – ohne Weihnachtsbaum, dafür aber mit Krippen und Lichterketten. Die Geschenke bringen jedoch traditionell erst am 6. Dezember die Reyes Magos mit, die Heiligen Drei Könige. Diese werden von den Spaniern am Vortag vielerorts mit großen Umzügen begrüßt, und für deren königliche Kamele stellen die Kinder sogar Wasser und Brot vor die Tür!

 

In Finnland heißt der Weihnachtsmann Joulupukki – Weihnachtsbock, denn einst verkleideten sich die Finnen nach dem Weihnachtsessen mit Ziegenfellen. Heute trägt Joulupukki aber auch in Finnland ganz normale rote Weihnachtsmann-Kleidung. Er lebt in Lappland und saust an Heiligabend mit dem Rentierschlitten in die Städte und Dörfer, klopft an die Türen und fragt, ob es dort artige Kinder gibt. Zu einem typisch finnischen Weihnachtsessen gehören Weihnachtsschinken, Pfefferkuchen und der traditionelle Weihnachtspunsch Glögi.

Promedis24 wünscht allen Herzmenschen fröhliche Feiertage

Ganz egal, wie Sie selbst das Weihnachtsfest feiern – oder ob Sie gar nicht feiern oder vielleicht sogar ein ganz anderes Fest, das einer anderen Religion entspringt: Wir alle von Promedis24 wünschen Ihnen fröhliche und besinnliche Festtage!