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Aachen

Heilbad Aachen – faszinierend und überraschend

Die 250.000-Einwohner-Stadt Aachen dürfte sich wegen seiner heißer Quellen und seiner staatlichen Anerkennung als Heilbad auch Bad Aachen nennen – macht sie aber nicht. Warum? Vielleicht, weil die Stadt mit dem Doppel-A am Anfang dann nicht mehr an erster Stelle alphabetisch geführter Listen stehen würde. Aachen hat es aber auch schlicht und ergreifend nicht nötig. Denn die westlichste Großstadt Deutschlands hat so viel mehr zu bieten als die heißesten Quellen Mitteleuropas:

 

Zunächst einmal den Aachener Dom, in dem kein geringerer als Karl der Große beigesetzt wurde, aber auch die köstlichen Aachener Printen sowie eine der größten Universitätskliniken Europas, eine der traditionsreichsten technischen Universitäten Europas, Stadtgrenzen zu Belgien und den Niederlanden, eins der größten Reitstadien der Welt und nicht zuletzt eine überaus spannende Geschichte. In Aachen werden zudem bedeutende Auszeichnungen verliehen – der Karlspreis, der Friedenspreis der Stadt Aachen und der Orden wider den tierischen Ernst.

Römer und deutsche Könige: Aachens Geschichte

Wo sich wegen der bis zu 74 Grad heißen Quellen um das Jahr Null die Römer ansiedelten und prunkvolle Thermalbäder errichteten, lebten schon spätestens in der Jungsteinzeit die ersten Menschen. Der Name Aachen geht auf das lateinische Wort für Wasser zurück: aqua. Karl der Große, der Herrscher über das Fränkische Reich, wählte die Stadt um das Jahr 800 zu seiner Hauptresidenz und ließ eine Kaiserpfalz mit Palast und Kapelle errichten. Wo einst der Palast stand, steht heute das Aachener Rathaus. Die Kapelle entwickelte sich zum Aachener Dom.

 

814 wurde Karl der Große in Aachen beigesetzt und 1165 heiliggesprochen. Ein Jahr später machte Kaiser Friedrich Barbarossa Aachen sogar zu einer Art deutscher Hauptstadt, und zwischen 936 und 1531 wurden in Aachen nicht weniger als 30 deutsche Könige und Kaiser gekrönt. Seit dem 13. Jahrhundert findet alle sieben Jahre eine Pilgerfahrt zu den Aachener Heiligtümern statt. Im 13. Jahrhundert entstand auch der äußere Mauerring mit elf Toren und 22 Türmen. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts wuchs die Stadt über diese Mauern hinaus! Nachdem ein verheerendes Feuer im 17. Jahrhundert mehr als 4600 Häuser und fast die gesamte gotische Bausubstanz zerstört hatte, wurde Aachen zu einem modernen Badeort mit Kasinos und Ballsälen ausgebaut.

In Aachen Freizeit und Sehenswürdigkeiten genießen

Der Aachener Dom, der um 800 errichtet wurde, ist das Wahrzeichen der Stadt Aachen und galt für schlappe 400 Jahre als größter freischwebender Kuppelbau nördlich der Alpen. Zusammen mit dem Domschatz wurde er 1978 von der UNESCO anerkannt – als erstes deutsches Kulturdenkmal und als zweites Kulturdenkmal der Welt überhaupt! Weitere Wahrzeichen sind das Aachener Rathaus von 1349 und der Elisenbrunnen von 1827, der nach dem Zweiten Weltkrieg originalgetreu wiederaufgebaut wurde. Zu den Prominenten, die dort bereits von der Kaiserquelle getrunken haben, gehören Friedrich der Große, Händel und Casanova. Das Haus Löwenstein am Markt gehört zu den wenigen erhaltenen gotischen Gebäuden und stammt aus dem 14. Jahrhundert. Und vor dem Rathaus befindet sich der Karlsbrunnen, dessen Schale aus dem Jahr 1620 stammt.

 

Wer Erholung von Aachens geschichtsträchtigen Orten braucht, dem stehen zahlreiche Parks, Museen und Theater zur Verfügung. Sehenswert ist auch das im Jugendstil errichtete Schwimmbad Elisabethhalle, das praktischerweise im Stadtzentrum von Aachen zu finden ist. Unbedingt probieren sollte jeder, der in Aachen vorbeikommt, die weltbekannten Aachener Printen – hartes oder weiches, aber stets würziges Lebkuchengebäck. Pferdefreunde aus ganz Deutschland pilgern einmal im Jahr nach Aachen – wenn dort das 1924 etablierte CHIO-Turnier für Dressur, Springen und Fahren ansteht.

Aachen: Handwerk und Jobs im Wandel der Zeiten

Über viele Jahrhunderte war die Herstellung von Tuch der bedeutendste Wirtschaftsfaktor Aachens. Es gab zudem hunderte Nadelfabriken und zahllose Färbereien an den Bächen der Stadt. Im 16. Jahrhundert galt Aachen in ganz Europa als wichtiger Standort der Messingindustrie und der Kupferverarbeitung. Aachen ist zudem ein Zentrum der Süßwarenindustrie – für Konfitüre, Kuchen, Schokolade und natürlich Printen. Auch das Nachrichten- und Zeitungswesen hat dort Tradition: So wurde die international renommierte Nachrichtenagentur Reuters 1850 in Aachen gegründet.

 

Nach einem umfassenden Strukturwandel existiert heute keine einzige Nadelfabrik mehr. Dafür gehören nun Tourismus, Automobiltechnologie und die vielen Hochschulen zu wichtigen Wirtschafsfaktoren. Das futuristische Universitätsklinikum Aachen gilt heute als größtes zusammenhängendes Krankenhausgebäude Europas. Und im gesamten Sozial- und Gesundheitsbereich wird händeringend nach Fachkräften gesucht – nicht nur in den Krankenhäusern der Stadt.

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