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Essen

Kulturstadt Essen: Grüne „Hauptstadt“ des Ruhrgebiets

Wer bei Essen nur an Stahl und Kohle denkt, kennt sich nicht aus. Diese Stadt hat es wirklich in sich: Essen ist die neuntgrößte Stadt Deutschlands, ein bedeutender Industriestandort, die heimliche Hauptstadt des Ruhrgebiets und bekam die Titel Kulturhauptstadt Europas (2010) sowie Grüne Hauptstadt Europas (2017) verliehen. Die Stadt verfügt nicht nur über zahlreiche Grünflächen, sondern auch über viel Wasser: Die Essener Flüsse, Bäche und Kanäle haben eine Gesamtlänge von etwa 275 Kilometern!

 

Inmitten des Ruhrgebietes gelegen, gehört Essen zur gewaltigen Metropolregion Rhein-Ruhr, dem größten Ballungsraum Deutschlands. Rund neun Millionen Menschen leben in einem Umkreis von 50 Kilometern, in Essen selbst etwa 585.000. Durch den besonders grünen, südlichen Teil der Stadt fließt die Ruhr, im Norden liegen Industriegebiete und dichter besiedelte Bezirke. Essen ist Bischofssitz, Hochschulstandort und verfügt über das UNESCO-gelistete Weltkulturerbe Zeche Zollverein. Der einstige Essener Bürgermeister Gustav Heinemann ging in die deutschen Geschichtsbücher ein, als er 1969 zum Bundespräsidenten gewählt wurde.

Vom Frauenstift zum Bergbau: Essens spannende Geschichte

Auf dem Essener Stadtgebiet war schon in der Steinzeit einiges los, was rund 250.000 Jahre alte Zufallsfunde belegen. Eine Grabkammer aus der Jungsteinzeit gilt als ältestes Gebäude der Stadt. Essen selbst entstand durch das um 845 gegründete Frauenstift Essen, das fast tausend Jahre bestehen sollte. Wo einst die Stiftskirche erbaut wurde, steht heute noch das Essener Münster. Um das Stift herum entwickelte sich die Stadt Essen, die im Jahre 1041 das Marktrecht erhielt. 1216 wurde das Frauenstift zum Fürstensitz aufgewertet, und ab 1244 errichteten Stadt und Stift gemeinsam die Essener Stadtmauer. 1377 erhielt Essen schließlich den Status einer freien Reichsstadt. Bis zum Niedergang des Stifts im Jahre 1803 stritten sich Stift und Stadt immer wieder um die Macht in der Region.

 

Der Bergbau begann in Essen bereits im 14. Jahrhundert. Dem Abbau von Bodenschätzen wie Silber folgte 1450 der Kohleabbau. 1563 wurde Essen evangelisch und entwickelte sich bald darauf zu einer bedeutenden Waffenschmiede. Im 19. Jahrhundert gehörte Essen zeitweilig zum napoleonischen Großherzogtum Berg und später zu Preußen. 1811 wurde die Krupp-Gussstahlfabrik gegründet, was größeren Wohlstand und einen enormen Bevölkerungszuwachs zur Folge hatte. Diverse Zechen entstanden. 1873 waren die Werksanlagen von Krupp bereits zehnmal so groß wie die Essener Altstadt. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Essen schwer beschädigt, und der Niedergang des Bergbaus setzte allmählich ein. 1968 wurde in Essen zur besseren Koordination der Abwicklung die Ruhrkohle AG gegründet. 1986 wurde Essens Bergbautradition durch die Schließung der Zeche Zollverein endgültig beendet, und ein umfassender Strukturwandel setzte ein.

Essen entdecken: Zechen, Kunst und viel Natur

Für die Freunde von Kunst und Kultur hat Essen einiges zu bieten! Neben der Zeche-Zollverein, die verschiedene Museen beherbergt, sind etwa das von Alvar Aalto gestaltete Opernhaus, das neoklassizistische Grillo-Theater oder auch das Museum Folkwang für moderne Kunst einen Besuch wert. Auch das wiederaufgebaute Essener Münster – das Wahrzeichen der Stadt – ist sehenswert. Dort wird auch die mehr als tausend Jahre alte Goldene Madonna aufbewahrt, ein bedeutendes Stück des Essener Domschatzes, das als älteste bis heute erhaltene vollplastische Marienfigur des Abendlandes gilt.

 

Weitere herausragende Gebäude sind in Essen die Alte Synagoge, die Johanniskirche und die Altkatholische Friedenskirche sowie das zylinderförmige Hochhaus des RWE-Konzerns und die von Alfred Krupp errichtete Villa Hügel. In Essen kann man zudem wunderbar schoppen. Die seit 1958 autofreie Kettwiger Straße gilt als erste Fußgängerzone Deutschlands. Zur Erholung stehen in Essen mehr als 700 Grünanlagen zur Verfügung – unter anderem der nach der Großen Ruhrländischen Gartenbauausstellung von 1929 benannte Grugapark, der mit seinen 70 Hektar zu den größten Stadtparks Europas zählt. Sportlich setzt Essen vor allem auf Handball, Fußball und Rudern.

Strukturwandel gemeistert – vielfältige Jobs in Essen

Nach dem Ende der Montanindustrie setzte Essen einen neuen Schwerpunkt auf die weiterverarbeitende Industrie. Inzwischen gilt Essen zudem als Verwaltungsstadt mit enormem wirtschaftlichem Wachstum. Ein erheblicher Wirtschaftsfaktor ist auch die Dienstleistungsbranche. Darüber hinaus sind Geldwirtschaft und Messe wichtige Faktoren in der Essener Wirtschaft sowie Justizeinrichtungen, zu denen etwa das Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen gehört. Zudem gilt die Stadt in den Bereichen Energie und Medizin als Hightech-Metropole. Zahlreiche Großunternehmen haben ihren Konzernsitz in Essen, darunter RWE, E.ON und ThyssenKrupp.

 

Essen verfügt über eine Universität und viele weitere Bildungseinrichtungen wie etwa die bereits 1927 gegründete Folkwang-Schule für Musik, die Wirtschafts-Hochschule FOM oder das Berufskolleg RWB Essen. Auch im Gesundheits- und Sozialbereich brummt es: Allein die Medicoreha Welsink Akademie für Physiotherapie bietet mehr als 140 Ausbildungsplätze an. Mit dem Essener Universitätsklinikum und vielen weiteren Krankenhäusern verfügt die Stadt über fast 6000 Betten. In Essen sind zudem etwa tausend Ärzte und rund 350 Zahnärzte tätig sowie etwa 65 ambulante Pflegedienste. Hinzu kommen zahlreiche Alten- und Pflegeheime.

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Auch in Essen muss man für einen Job heute nicht mehr unter Tage fahren. Die Zeiten haben sich geändert: Freie Stellen gibt es in Essen jetzt in fast allen Branchen. Wie überall herrscht auch in Essen großer Fachkräftemangel, insbesondere auch im Sozial- und Gesundheitsbereich. Suchen Sie vielleicht auch gerade neue Perspektiven, Abenteuer und Herausforderungen? Vielleicht sogar im Ruhrpott, in der spannenden Großstadt Essen? Dann finden Sie doch mit Promedis24 Ihren Traumjob!

 

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