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Operationstechnischer Assistent: Besteckkünstler im OP

Sie sind ein Besteckkünstler, der nicht gleich in Ohnmacht fällt, wenn er Blut sieht? Dann gehören Sie bestimmt zur Berufsgruppe der Operationstechnischen Assistenten, kurz OTA, die in der Schweiz Dipl. Fachmann Operationstechnik HF genannt werden oder kurz TOA – für technischer Operations-Assistent. Herzlichen Glückwunsch, Ihre Kompetenz ist äußerst gefragt, und zwar überall zwischen Norddeutscher Tiefebene und Alpenpanorama – und sogar darüber hinaus.

 

Kein Wunder: Operationstechnische Assistenten sind unentbehrlich für Ärzte und Patienten. Sie bereiten die OP-Säle vor, kümmern sich vor und nach den Operationen um die Patienten, und während der Eingriffe halten sie das Operationsbesteck für die Chirurgen bereit. Nach den Operationen dokumentieren sie den Ablauf und sterilisieren die Instrumente.

Drei Jahre Ausbildung – spannende Inhalte

Die Ausbildung an den Berufsfachschulen folgt den Empfehlungen der Deutschen Krankenhausgesellschaft und dauert meist drei Jahre. Sie endet mit einer schriftlichen, mündlichen und praktischen Abschlussprüfung. Nötig sind mindestens 1.600 Stunden theoretischer Unterricht und 3.000 Stunden praktische Ausbildung. Um Operationstechnischer Assistent werden zu können, ist neben der gesundheitlichen Eignung ein Realschulabschluss erforderlich. Doch auch mit einem Hauptschulabschluss kann man die Ausbildung absolvieren, wenn man erfolgreich eine zweijährige Berufsausbildung abgeschlossen hat oder anerkannter Krankenpflegehelfer ist.

 

Wer über die Fachhochschulreife verfügt, kann sich auch zum Chirurgisch-technischen Assistenten weiterbilden lassen. Zu den Ausbildungsinhalten der Operationstechnischen Assistenten gehören etwa Anatomie, Krankheitslehre, Hygiene, Krankenpflege und viele zusätzliche Wissensgebiete wie Psychologie oder Unfallverhütung. Die praktische Ausbildung, zu der auch ein Instrumentenpraktikum gehört, wird in verschiedenen Abteilungen und Fachdisziplinen absolviert.

Promedis24 hilft Operationstechnischen Assistenten bei der Jobsuche

Haupteinsatzorte für Operationstechnische Assistenten sind Krankenhäuser und Fachkliniken. Weitere Möglichkeiten ergeben sich etwa in Ambulanzen, in der Endoskopie oder in einer ZSVA (für Zentrale Sterilgutversorgungsabteilung). Welche konkreten Traumjobs zu besetzen sind, und wodurch der Job für aufgeweckte Operationstechnische Assistenten um noch eine OP-Klemme attraktiver wird, das wissen die kompetenten Mitarbeiter von Promedis24. Ein Anruf genügt!